Pädagogen und Jugendliche diskutieren:

“Als meine Mutter vorgeschlagen hat hierher zu gehen, hatte ich schon Angst, dass wir dann gar nicht mehr an den Computer dürfen.” So beschrieb eine 14-Jährige Zuhörerin des Vortrages “Stark und fair im Cyberspace Ihre Befürchtungen die sie vor der Veranstaltung hatte. Mit einem Lachen fügte sie hinzu: “Aber ich glaube nicht das das jetzt so ist.”
15 Pädagoginnen, Pädagogen, Eltern, Interessierte und auch einige sehr junge Leute, fanden sich am 27. Juni im Dorfgemeinschaftshaus in Limeshain ein.
Schon während des Power Point gestützten Inputs zum Thema “Medienwelten von Kindern und Jugendlichen”, stellte sich heraus, dass die Mischung von Pädagogen, Eltern und Jugendlichen eine interessante und fruchtbare Diskussionen ergab. Die Jugendlichen erzählten von Ihren eigenen Erfahrungen.
“Wenn Jugendliche gerade erst dabei sind Ihre eigene Identität zu finden, ist es da nicht irritierend wenn man in Chaträumen an gar keine Rolle gebunden ist und Angaben zu Geschlecht und Alter völlig willkürlich sind?”
Eine Pädagogin formulierte beim Thema “Chattrooms” ihre Sorge. Ein Mädchen antwortete gleich: “Also man spielt eigentlich nur am Anfang wenn man neu beim Chatten ist so ein bisschen herum -gibt sich als jemanden anderes aus. Eigentlich will man ja wirklich jemand kennen lernen.” So konnten viele Fragen und Befürchtungen gleich gemeinsam mit denen, um die sich Pädagogen und Eltern sorgen -den Jugendlichen, besprochen und diskutiert werden.
In Verbindung mit den fachlichen Inputs der Referenten Dieter Schuchhardt und Kathrin Skoupil gelang ein runder Abend bei dem es möglich war sowohl die Kritischen, als auch die lustbringenden Aspekte beim Umgang mit den neuen Medien zu beleuchten.

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