Medienbegleitung von Kindern

- Ein Computer sollte nicht im Kinderzimmer stehen, sondern an einem zentralen Ort in der Wohnung. Dies gilt auch für den Fernseher.
- Treffen sie zeitliche Absprachen über die Nutzung des Computers.
- Sie sollten mit der Lebenswelt des Kindes vertraut sein (Themen, Interessen, mediale Vorlieben). Viele Eltern kennen sich mit dem Internet oder dem Chatten nicht gut aus. Lassen Sie sich von ihrem Kind erklären, wie das funktioniert und was es gerne macht. So kommen Sie miteinander ins Gespräch und können besprechen, in welchem Rahmen sie den Umgang mit dem Internet / Computerspielen / Chatten erlauben.
- Kinderschutz- bzw. Filterprogramme sind eine Möglichkeit die Wahrscheinlichkeit zu verringern, dass ein Kind Darstellungen von Gewalt und Pornographie sieht. Allerdings können Sie sich nicht darauf verlassen, dass es Ihrem Kind nicht gelingt, diese Programme zu umgehen. Es gibt außerdem Internetseiten, die von einem Filterprogramm nicht erfasst werden. Filterprogramme ersetzen keine gemeinsame Beschäftigung mit dem Internet, Gespräche und Regeln!
- Sprechen Sie mit Ihrem Kind darüber, dass Angaben anderer Personen im Chat falsch sein können. Laden sie ihr Kind dazu ein, in ihrer Begleitung, sein Alter oder Geschlecht im Chat anderes anzugeben. So kann das Kind erfahren wie leicht es im Chatraum ist, eine andere Identität anzunehmen.
- Ihr Kind sollte sich auf keinen Fall ohne Ihre Begleitung mit einer Chatbekanntschaft treffen.
- Es gibt gute, aber auch schlechte Seiten im Netz. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über beide Arten von Internetseiten. Signalisieren Sie Ihrem Kind, dass es Sie immer ansprechen kann, auch wenn es um Seiten geht, die das Kind nicht besuchen darf. Speichern sie die Lieblingsseiten Ihres Kindes als Favoriten.
- Laden sie ihr Kind ein, mit ihnen zu sprechen, falls es Internetseiten sehen sollte, die ihm Angst machen, Ekel, oder Wut auslösen. Dies gilt auch für Chaträume.
